André Schmidt

Was bringt dir dein Warum?

Heute möchte ich euch erklären, was euch ein starkes Warum bringt.
In einem Satz runter gebrochen ermöglicht dir ein starkes Warum jedes Wie auf dem Weg zu deinem Ziel zu bestehen. Das bedeutet, um so stärker, emotionaler und persönlicher dein Warum ist, um so besser puscht es dich nach vorne und du gehst den Weg, der dafür nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Selbst wenn du vor Dingen Angst hast, die auf diesem Weg liegen, wirst du den Mut finden über die Angst hinweg zu kommen.
Es ist das innere Feuer, welches dich antreibt. Die Begeisterung dein Ziel zu erreichen.
Soweit so gut, doch magst du dich fragen, wie finde ich mein Warum?
Denn lass mir dir eins sagen, mehr Geld ist zum Beispiel ein sehr schlechtes Warum. Mehr Geld kannst du über viele Wege verdienen, dafür musst du nicht über deine Ängste hinweg und die Begeisterung an mehr Geld schwindet recht schnell, sowie du es hast. Dann bist du wieder in der Stagnation und kommst nicht voran auf deinem Weg.

Wie finde ich mein richtiges Warum?

Was ist dein sehnlichster Traum? Was wolltest du schon immer einmal erreichen oder machen?
Das kann von der gefühlten Freiheit bis hin zu einer Weltreise sein. Nun schaust du dir dieses Verlangen an und überlegst dir in Ruhe, wie das aussieht was du dir wünschst. Woran ist es bisher gescheitert, dass du dir diesen Traum nicht erfüllt hast?
Nehmen wir das Beispiel mit der Freiheit.
Ja, auch frei sein ist kein gutes Warum, denn es fehlt die konkrete Definition, was für dich Freiheit bedeutet. Für manche ist Freiheit sich um Geld keine Sorgen mehr machen zu müssen. Das wäre finanzielle Freiheit und wie ich bereits schrieb, mehr Geld ist kein gutes Warum. Für andere ist weniger arbeiten zu gehen und die gewonnene Zeit mit der Familie zu verbringen die Definition von Freiheit. Hier kannst du dir konkret ausmalen, was du mit deiner Familie unternimmst, also wie du die gewonnene Zeit investierst. Dies wäre ein besseres Warum, denn nun hast du ein Bild und eine konkrete Vorstellung im Kopf.
Da dieses Bild von deinem Ziel klar ist, kannst du hingehen und dir angucken: Was muss ich dafür tun? Wenn du genug verdienst und dein Lifestyle auch mit weniger monatlichem Einkommen genauso leben kannst, dann könntest du dein Chef fragen wie es speziell bei dir mit weniger Arbeitsstunden in der Woche aussieht.
Wenn du auf dein jetziges Einkommen in der selben Fülle angewiesen bist, dann kannst du zum Beispiel schauen, ob andere Unternehmen, die deine Fähigkeiten genauso brauchen, besser bezahlen oder du dort Arbeitszeit einsparen kannst.
Genau hier kommt das Warum ins Spiel, denn wir Menschen sind Gewohnheitstiere und scheuen uns oft vor Veränderungen. Dir muss bewusst werden, dass alles was du dazu gewinnst, also zum Beispiel jeden Traum, den du dir erfüllst, etwas kostet und hiervor haben wir oft Angst. Wir haben Angst davor uns aus der Komfortzone, die egal wie gut oder schlecht sie ist, heraus zu bewegen.
Wir haben Angst davor verurteilt zu werden für unseren Versuch, doch macht euch eines bewusst und hier zitiere ich Torben Platzer „Es ist immer leichter einen von einem Stuhl runter zu ziehen, als das der der auf dem Stuhl steht einen anderen hochziehen kann.“
Da die Menschen in deinem Umfeld genauso Angst davor haben, dass sich etwas verändert, werden sie dich immer versuchen wieder in ihren Kreis zu ziehen.
Also bereite dich so gut es geht darauf vor und erschaffe dir ein klares, hoch emotionales Warum, welches dich beflügelt und antreibt.

Zu guter Letzt erzähle ich dir wie du dein Warum hoch emotional auflädst, damit es durch jede Faser deines Körpers fließt und dich tragen kann.
Dazu nimmst du dir wieder Zeit für dich und das klare Bild von deinem Ziel, wie ich oben als Beispiel hatte „mehr Zeit mit der Familie zu verbringen“.
Jetzt stellst du dir dieses Bild ganz klar vor und fängst an reinzufühlen. Versuche dieses Bild mit so vielen Sinnen wie möglich zu erfassen. Heißt, wie fühlt es sich an mit deiner Familie dort zu sein? Was kannst du riechen? Seid ihr an einem bestimmten Ort? Spüre die Hand deines Partners, deiner Partnerin. Welche Atmosphäre ist an diesem Ort? Welche Geräusche nimmst du wahr? Fließt dort vielleicht ein kleiner Bach, den du plätschern hörst?
Ich hoffe du kannst mir folgen. Grundlegend versuchst du dir dein Ziel genau so vorzustellen, wie du es haben möchtest und erweckst es in deinem Kopf zum Leben.
Dieses Vorstellen deines Ziels machst du nun regelmäßig. Nimm dir Zeit für dich und erwecke dieses Bild immer wieder zum Leben.
Nun speicherst du dir jedes mal das Gefühl ab, wie es sich anfühlt dort zu sein und wenn du dich auf den Weg begibst dieses Ziel zu erreichen, erinnere dich immer wieder an dieses Gefühl. Es wird dich beflügeln immer weiter auf deinem Weg zu gehen.

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